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Präsentationen, Berichte, Podcasts und Fachartikel aus dem ökologischen Landbau.
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Sich immer wieder neu erfinden
Drei Betriebsporträts aus Nordfriesland, Ostholstein und der Lüneburger Heide zeigen, wie Bioackerbau-Betriebe ihre Geschäftsmodelle immer wieder grundlegend umgebaut haben – vom Komplettumstieg auf Sommerungen über Kleegras für Biogas bis zu überbetrieblichen Nährstoff-Kooperationen. Berater Gustav Alvermann zieht daraus die Lehre, dass dauerhafter Erfolg eine Kultur der permanenten Anpassung voraussetzt.
Wasserschutz kommt nicht immer von allein
Gustav Alvermann erklärt, unter welchen Standort- und Bewirtschaftungsbedingungen Ökolandbau zum Schutz des Grundwassers beiträgt. An Beispielen aus Canitz, Weser-Ems, Baden-Württemberg und Unterfranken zeigt der Beitrag, dass Rentabilität und regionale Zusatzmaßnahmen über die Wirkung in der Fläche entscheiden.
Durch Kleegrasanbau Umweltkosten vermeiden
Auswertung des Modellvorhabens „Schlei“ zu Kleegras in Marktfruchtbau- und Futterbaufruchtfolgen: Der Artikel beschreibt Trockenmasse- und Proteinerträge, N-Fixierung, geringere Nitrat- und Phosphorverluste, die Bedeutung des Frühjahrsumbruchs und die daraus abgeleiteten vermiedenen Umweltkosten.
Kleegras steht im Zentrum
Björn Ortmanns und Gustav Alvermann zeigen anhand schleswig-holsteinischer Betriebe, warum Kleegras, mobile Nährstoffkreisläufe und überbetriebliche Kooperationen für Bioackerbau im Norden entscheidend sind.
Wasserschutz auf Öko-Flächen
Ein Bioland-Betrieb an der Ostseeküste zeigt, wie Fruchtfolge, Festmistdüngung und politische Rahmenbedingungen zum Trinkwasserschutz im Ökolandbau beitragen können.
Fast eine Welt für sich
Gustav Alvermann ordnet ein, warum Bayerns Ökolandbau trotz eines nur moderat höheren Flächenanteils eine besondere Rolle in Deutschland spielt. Der Beitrag verbindet Kennzahlen zu Betrieben, Fläche und Biomilch mit regionalen Beispielen aus Alpenvorland, Franken, Unterfranken und Oberbayern und zeigt, wie Klima, Verarbeiterstrukturen und einzelne Betriebsmodelle die bayerische Bio-Landschaft prägen.
Soja mit Blick auf die Ostsee
Der Beitrag prüft, wo Sojaanbau im Norden Deutschlands trotz kühler Küstenlagen, starker Winterweizen-Konkurrenz und schwieriger Standorte gelingen kann. Entscheidend sind mehrere Gunstfaktoren zugleich: milde, hackfruchtfähige Böden, Wasser, Vermarktung, Trocknung und passende Referenzkulturen.
Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter?
Gustav Alvermann erklärt, wie der Zeitpunkt des Kleegras- bzw. Luzerne-Umbruchs über den Stickstoff-Transfer in die Folgefrucht entscheidet, ordnet die Debatte zwischen klassischer Humuswirtschaft und modernem Humusaufbau ein und stellt vier standortabhängige Umbruch-Strategien vor: Winterfurche, Frühjahrsfurche, Sommerfurche und Herbstfurche.
Das Königspaar der Futterpflanzen
Gustav Alvermann vergleicht Rotklee und Luzerne als Leistungsträger im ökologischen Futterbau und stellt vier Ansaatmethoden – von der späten Blanksaat bis zur Untersaat unter Druschfrucht – mit ihren Standort- und Klimabedingungen vor. Er zeigt zudem, wie Kalk- und Mineralversorgung sowie weite Fruchtfolgen langfristiger Kleemüdigkeit vorbeugen.